Informationen zur Erforschung des Lotuseffekts
Superhydrophobe selbstreinigende mikrostrukturierte Oberflächen nach dem Vorbild der Natur - Schmutz perlt mit dem Regen ab. Die selbstreinigende Eigenschaft von pflanzlichen Oberflächen wird zusammen mit zahlreichen Partnern aus Wissenschaft und Industrie erforscht und im Sinne einer bionischen Übertragung in technische Produkte umgesetzt.
Luft haltende Oberflächen findet man bei zahlreichen Pflanzen und Tieren, die zeitweise oder dauerhaft im oder auf dem Wasser leben. Sie besitzen Oberflächen, die beim Untertauchen nicht benetzen und somit trocken bleiben. Verantwortlich für die Lufthaltung sind meist feine Haarstrukturen, die sehr unterschiedlich gestaltet sein können. Der Schwimmfarn Salvinia (Bild oben) und der Rückenschwimmer Notonecta sind interessante biologische Vorbilder für die Lufthaltung. Beide sind in der Lage die Luft über einen langen Zeitraum unter Wasser zu halten und haben dazu höchst interessante Anpassungen entwickelt.